ELENAVISION
Elenavision untersucht, unter welchen Bedingungen synthetische Social-Media-Figuren tatsächlich ein Publikum aufbauen können.
Nicht in einer Demo.
Nicht mit vorbereiteter Reichweite.
Sondern auf realen Plattformen, mit realen Empfehlungssystemen und echten Reaktionen.
Das Experiment begann mit einer Figur. Inzwischen sind es mehrere.
Unterschiedliche Identitäten. Unterschiedliche Entstehung. Unterschiedliche Plattformen.
Dasselbe Experiment.
Experiment 01 — Elena
Elena war der Anfang.
Ihre visuelle Identität, ihr Ton und ihre inhaltliche Richtung entstanden mit erheblichem menschlichem Input. AI-Systeme wurden zunehmend Teil der Produktion: für Bilder, Videos, Stimme, Konsistenz, Varianten und Iteration.
Die erste Frage war deshalb gleichzeitig technisch und kreativ:
Kann eine vollständig synthetische Figur über längere Zeit wiedererkennbar bleiben — über unterschiedliche Szenen, Systeme und Produktionsmethoden hinweg?
Elena wurde der erste langfristige Testfall von Elenavision.
Stark menschlich geführt. Mit AI gebaut.
Experiment 02 — Nora Layover
Nora entstand anders.
Bei ihr wurden Charakterprofil, Positionierung und ein großer Teil der kreativen Richtung deutlich stärker durch AI-gestützte Iteration entwickelt. Der menschliche Anteil verschob sich weiter in Richtung Auswahl, Korrektur und finales Gate.
Damit veränderte sich auch die Fragestellung.
Elena wurde mit AI gebaut.
Nora wurde zunehmend von AI mitgestaltet.
Was passiert, wenn AI nicht nur Produktionswerkzeug ist, sondern zunehmend an der Entscheidung beteiligt ist, was für eine Figur überhaupt entstehen soll?
Hinter Elenavision liegt ein technischer „Maschinenraum“.
Mehrere Sprach-, Bild-, Video- und Voice-Systeme werden mit lokalen Modellen, Orchestrierung, kontrollierten Workflows und menschlicher Auswahl kombiniert.
Ein System erzeugt nicht automatisch die Figur. Unterschiedliche Systeme übernehmen unterschiedliche Aufgaben — Identität, Komposition, Bewegung, Sprache, Kontrolle oder Analyse.
Diesen „Maschinenraum“ nennen wir AI Lab.
Nicht nur, ob ein Bild gut aussieht.
Wir beobachten:
Wir suchen dabei nicht nach einer universellen Formel.
Wir suchen nach Mustern.
Ergebnisse sehen im Nachhinein oft logisch aus.
Während ein Experiment läuft, sind sie es selten.
Deshalb dokumentieren wir nicht nur Erfolge, sondern auch schwache Ergebnisse, technische Grenzen, falsche Hypothesen und Richtungswechsel.
Field notes statt Erfolgsgeschichte.
Elenavision
Ein laufendes Experiment mit synthetischen Social-Media-Figuren.
Weitere Figuren können folgen.
Der Ausgang ist offen.